Morgens reisen unsere Freunde mit Hanspeters Brüder ab und wir haben noch Zeit das Schiff zu putzen, einzukaufen und alles für unsere neuen Gäste Brigitte und Ueli vorzubereiten.Am Samstag besichtigen wir gemeinsam die imposante Stadt Catania. Am meissten begeistert sind wir von dem lebhaften Fischmarkt. Dort findet man alle Arten des localen Fischfanges, natürlich beeindruckt sind wir von den riesigen Tunas und Schwertfischen. Natürlich findet man auch die verschiedensten Arten von Muscheln, Garnelen, Schnecken und Fischen. Wir können uns fas nicht sattsehen an dem bunten, lauten Markttreiben.
Von Riposto aus ist es nicht mehr weit zum grössten aktiven Vulkan von Europa. Der Ätna ist ca. 3250 m über Meer. Wir organisieren ein Mietauto und sind schon bald unterwegs in Richtung Rifugio Sapienza. Eine kurvenreiche Strecke mit faszinierenden Natur- und Landschaftseindrücken erwartet uns. Nach ca. 1 Stunde erreichen wir die Talstation der Gondelbahn, welche uns dem Ätnagipfel näher bringt. Danach können wir auf einen Mercedes Unimog umsteigen und wir fahren auf einer Piste, welche durch graue Schneeschneisen führt in die Nähe des Gipfels auf ca. 3000 m Höhe.
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Ein bissig, kalter Wind empfängt uns. Wir schreiten durch eine bizarre Landschaft, etwa so stelle ich es mir auf dem Mond vor. In nächster Näher liegen die Krater der Vulkanausbrüche vom 2001, 2002, 2003 und 2004. Alle Jahre bildete sich in Reih und Glied ein neuer Krater. Imposant! Wir sind beeindruckt
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Am 19. Mai segeln wir morgens früh von Brindisi los. Wir freuen uns wieder aufs weitersegeln und nehmen Kurs auf Otranto. Nach 45 sm mit nördl. Winden 3 -5 Bf. kommen wir gut voran. Die Wellen sind vom Vortag noch hoch und ruppig, wir sind froh mit achterlichen Winden segeln zu können. Am Abend legen wir in Otranto, da es auch im Hafen mit 20 kn blässt, an der Mole an.
Otranto ist ein wunderhübsches Städtchen, gepflegt und auf eine sanfte Art renoviert. Das Castello hat einen speziellen Grundriss und ist geschickt an die Altstadt angegliedert.
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Wir lernen viele nette Schiffsnachbarn kennen und es gibt wie immer reichlich Gesprächsstoff zum Austauschen. (Anlegen an der Mole mit Mooring ohne Strom 19€) Den ganzen Beitrag lesen »
Unser Schiff ist in der Marina gut vertaut und wir nutzen dies um einen Landausflug in die Provinzhauptstadt Lecce zu machen. Am morgen fahren wir mit unseren Klapprädern zum Bahnhof von Brindisi, packen diese in ihre Taschen und fahren mit dem Zug in ca. 35 min. nach Lecce. Dort sind wir froh die grosse, interessante Altstadt mit dem Velo zu erkunden.
Das barocke Lecce hat wunderschöne Kirchen, Plätze und ein römisches Amphitheater.
Liebespärchen bringen Schlösschen als Glücksbringer an den Laternenpfahl.
Wir haben hier in Brindisi, etwas ausserhalb des Zentrum eine ganz feine Metzgerei gefunden. Die Spezialität des Metzgers ist “Salsiccia con mozzarella”, in der Schweiz würde man sie Bauernbratwurst nennen. Besonders schmackhaft daran ist, dass zu den Hackfleischzutaten Mozzarella, Petersilie und etwas Tomatensugo beigefügt wird. Wir haben diese Würste auf unserem Gasgrill bei kleiner Hitze gegrillt und sind vom dem Resultat begeistert.
Wir legen vis à vis des Castello‘s in der Lega Navale an (23€). An der Stadtpier kann frei angelegt werden, es hat allerdings keinen Strom und Wasser zur Verfügung. Da wir noch etwas arbeiten wollen, entscheiden wir uns für die Lega Navale.Hier haben wir Strom, Wasser, Dusche, WC und etwas Zeit um noch Einiges zu erledigen. Als erstes steht eine Sch…arbeit an. Unser Baby Blake WC muss dringend revidiert werden. Wir nehmen alles auseinander putzten und schleifen alle Teile und denken, dass wir bald alle Pumpen und Teile neu gestrichen, mit neuen Dichtungen versehen und schon bald wieder zusammen gesetzt haben.
Dem ist nicht so. Nach der Grundierung merken wir, dass unsere Zweikomponentenfarbe zum Streichen zu dick ist. Wir beschliessen am nächsten Tag neue Farbe zu kaufen, alles nochmals zu schleifen und erneut zu streichen. So vergeht dann auch schon der nächste Tag mit Farbladen suchen, Brindisi kennen lernen, schleifen und neu streichen.
wie neu!!! Den ganzen Beitrag lesen »
Ein Segeltag übertrifft den andern. Die Fahrt nach Brindisi ist wunderbar, am liebsten wären wir einfach weiter gesegelt.Brindisi hat einen grossen Naturhafen man fährt vorbei am Industrieareal mit grossen Anleger für die Frachter, danach sichtet man die Poller der Fährschiffe und schon bald erblickt man die schöne Altstadt von Brindisi.
Vis-à-vis der Altstadt im Quartier Cesale steht ein grosses Monument, welches den Seefahrern gewidmet ist. Nach 250 Treppenstufen geniesst man einen faszinierenden Rundblick.
Am nächsten Tag geht es mit tollen raumen Winden weiter nach Villanova, ein kleiner Hafen mit leider nur wenig Tiefe. Diese sind sogar noch geringer als im Hafenhandbuch angegeben. In der Lega Navale will man uns nicht anlegen lassen, die Tiefe reiche nicht, was wir zwar nicht ganz glauben können, denn es hat dort andere Yachten mit etwa gleichem Tiefgang liegen. Er empfiehlt uns eine Boje zu nehmen, was wir auch machen. Mit nur etwa 15 cm Wasser unter dem Kiel verbringen wir zum Glück trotzdem eine ruhige Nacht.
Am Dienstag geht’s dann weiter südwärts. Diesmal stimmen die Wettervorhersagen und wir geniessen ein tolles Segeln mit achterlichen Winden. Wir können unsere neue Genua II ausprobieren und sind begeistert wie toll es sich vor dem Wind mit unseren beiden Genuas segeln lässt. ![]()
Um 13°° Uhr liegt Bari quer ab, doch der Wind ist so gut, dass wir das nächste Ziel avisieren und 15 sm weiter nach Bari di Mola segeln. Im Circolo Nautico, einer privaten Marina legen wir um 16°° an (33 €/ Nacht).
Am Sonntag 03.05.09 morgens um 8°° Uhr lösen wir die Leinen in Vieste und verabschieden uns innerlich von den vielen schönen Momenten, welche wir hier erleben durften. ![]()
Der Wetterbericht sagt Nordwest Wind mit 5 Beauforts voraus, d.h. Wind mit 16 – 21 kn/h oder 29 – 38 km /h. Das verspricht eine schnelle Fahrt mit achterlichen (von hinten) Winden. Alles kommt jedoch anders. Wir haben kurz einen ganz schwachen Westwind und darauf südlichen Wind direkt auf die Nase. Wir müssen die ganze Fahrt motoren, setzen jedoch das Grosssegel zur Stabilisation, denn wir haben hohe Wellen vom Norden und dann noch von der Seite dazu, was eine unruhige Fahrt ergibt. Lilian musse sich auch erst wieder Seebeine wachsen lassen und fühle sich ziemlich schlapp.
Riesige Freude haben wir, dass uns kurz nach Vieste ein Delphin mit seinen Sprüngen auf dem Meer begrüsst. Ein gutes Ohmen!
Nach 7 Stunden und 40 zurückgelegten Seemeilen erreichen wir die wunderhübsche Stadt Trani. Wir legen in der Comune Trani an (27 €/ Nacht). Der Hafen ist umringt mit historischen Häusern, Kirchen und Plätzen. Es gefällt uns so gut, dass wir beschliessen einen weiteren Tag in Trani zu verbringen um das Städtchen zu entdecken. Schnell sind die Fahrräder ausgepackt und los geht‘s.
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