Jul 22


Am Donnerstag, 16.07.09 geht es weiter südwärts in die Bucht von Malfatano, eine Zwischenstation auf dem Weg nach Carloforte. Wir geniessen das Baden und vor Anker liegen. Am Freitag erreichen wir am Abend Carloforte. Schon weit draussen werden wir mit einem Dingi abgeholt und in eine Marina begleitet. Doch eigentlich wollen wir gar nicht in diese Marina. Wir entscheiden uns für die Marina Silfridi, welche nur Vorzüge hat, wie zum Beispiel gratis Internet, Dusche WC in der Nähe und erst noch günstiger ist (42 €, die Marina Silfridi liegt ganz aussen an der nördlichen Hafenmole.)

Nach eingehendem Studium des Wetters entscheiden wir uns am Montag 20.07.09, an Lilians 50-igsten Geburtstag, in Richtung Sardinien auf zu brechen.
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Erst segeln wir mit leichten nördlichen Winden, danach muss uns die Eisengenua (Motor) einige Zeit westwärts schieben. Für die weitere Strecke ist uns der Wind hold und wir segeln mit südöstlichen Winden von 3 – 6 Bf. Sardinien entgegen. Dank Livia und Mathias wird die Überfahrt auch nicht all zu anstrengend. Nach 42 Std. und 200 sm werfen wir den Anker in der Cala Teulada in Mahon, Menorca.

Aber halt, das Wichtigste habe ich ja vergessen! In der zweiten Nacht um 21.00 Uhr fängt Hanspeters Angelrute an zu rätschen. He ein Fisch! Schnell Genua einrollen, Tempo verringern und Hanspeter beginnt seinen Kampf mit dem Fisch.
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Nach anstrengendem Einziehen des Silchs kann der Brocken entwischen. Schade!!! Das hätte ein leckeres Geburtstagessen gegeben. Doch keine 5 min. später rätsch die Rute wieder. Nochmals Genua einrollen, Fahrt noch mehr verringer indem wir das Gross ausfieren und Hanspeter kämpft und kämpft. Es hat sich gelohnt, dieser ist noch grösser als der erste. Hanspeter und Mathias ziehen einen 80 cm 7kg schweren Weissthunfisch aufs Deck. Juhui das Thuncarpaccio und Lilians Geburtstagsessen ist gerettet.

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Kaum vor Anker wird nachgefeiert. Es gibt ein leckeres Thunfischcarpaccio und endlich können wir geruhsam auf den 50igsten anstossen.

Wir geniessen noch 4 wunderschöne gemeinsame Tage mit Livia und Mathias. Lilian wird noch von Mathias mit einem feinen Birnenkuchen verwöhnt. Und der Thunfisch wird auf verschiedenen Arten zubereitet und mit Wonne verspeist.

Immer vergeht die Zeit viel zu schnell. Schon steht der letzte gemeinsame Abend bevor. Wir fahren mit dem Dingi in das nahe gelegene Es Castell und essen bei Live Music im Club Nautico feine Paella. Zum Abschluss des wunderbaren Abends gibt es ein tolles Feuerwerk mit passender Musik dazu.

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Unvergesslich wird die Zeit mit den beiden bleiben, doch leider müssen sie am nächsten morgen auf die Heimreise. Wir verholen unser Schiff in den Stadthafen von Mahon und bekommen einen „günstigen” Liegeplatz bei einer Charterfirma für eine Nacht ( 90 €!!! alle Marinas sind noch viel teurer) Wir brauchen Wasser für die Wäsche und einen vollen Tank, den am Abend kommen unsere Freunde aus Uster für 10 Tage zu Besuch.


Jul 19


Schon lange freuen wir uns auf den Besuch von Livia und Adrian mit ihren Partnern. Adrian und Valeria kommen drei Tage für einen Blitzbesuch auf unser Schiff. Livia und Mathias werden mit uns bis nach Menorca weitersegeln.Kaum sind Adrian, Valeria und Livia auf unserem Schiff lösen wir die Leinen und segeln am Nachmittag in die 30 sm entfernte Bucht von Villasimius. Schliesslich wollen wir nicht in der Marina hocken, sondern endlich wieder einmal vor Anker sein und das Baden geniessen.
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Adrian und Hanspeter weihen dann auch die neue Harpune ein und Adrian hat Glück, dass ihm ein etwas grösserer Fisch direkt vor die Nase schwimmt.  1-fang.jpg   adrian.jpg

Wir geniessen zwei wundervolle gemeinsame Tage und müssen leider dann wieder zurück nach Cagliari segeln. Auf beiden Strecken haben wir tollen Wind und kommen schnell ans Ziel. In Cagliari steigt nun noch Mathias zu, livia-mathias.jpg  wir erkunden die Stadt und am nächsten Tag morgens um 5.00 Uhr heisst es leider schon wieder Abschied nehmen von Adrian und Valeria. Wir verbrachten eine wunderschöne gemeinsame Zeit, es hätte nur etwas länger dauern können.

Cagliari – Carloforte

Am Donnerstag segeln wir mit leichten Winden zu der wunderschönen Bucht Malfatano. Diese liegt an der Südspitze von Sardinien. Gerne wären wir noch länger dort geblieben, doch der Wetterbericht sagt für Samstag NW bis 9 Bf. an. Da ziehen wir es vor freitags nach Carloforte weiter zu segeln. Ein wunderschöner Segeltag erwartet uns.

Wir legen in der Marina Sifredi an (ist günstiger 42 €, hat Dusche/WC in der Nähe und free WLAN), diese liegt von der Einfahrt aus ganz rechts VHF 15. Die Marineiros der andern Marina empfangen einem zwar mit dem Dingi schon ausserhalb des Hafens und wollen einem in die andere Marina lotsen.

Wir werden hier den Wetterbericht genau studieren und uns für die 200 sm lange Überfahrt nach Menorca vorbereiten.


Jul 03


Unsere letzte Station in Tunesien ist Bizerte. Dort wollen wir auf guten Wind für die Überfahrt nach Sardinien warten.Bizerte hat einen grossen Industriehafen, mit Ölraffinerien. Auf der andern Seit hat die Stadt einen urtümlichen Souk mit einer tollen Gemüsehalle. Im Hafen hat es eine einfache Marina, welche nicht mehr im besonders guten Zustand ist. Es sollte jedoch mit dem Bau einer Luxusmarina begonnen werden. Eigentlich sollte dieser schon Ende Jahr fertig sein, doch fanden wir keine Anzeichen, dass der Bau schon begonnen hat.

Nach drei kurzweilligen Tage klarieren wir von Tunesien aus und segeln in Richtung Sardinien. Mit westlichen Winden 4-5 Bf. segeln wir zügig nordwerts, so dass wir schon befürchten im Dunkeln in Cagliari anzukommen. Doch nach zweidrittel der Strecke wechselt der Wind von West auf Nordwest und so brauchen wir trotzdem noch länger bis zur Ankunft. Morgens um 9.00 Uhr legen wir in der Marina Sant Elmo an (31 €). Cagliari hat mehrere Marinas, diese ist die günstigste ganz hinten im östlichen Ende, jedoch mit guten sanitären Anlagen und nettem Personal.