Feb 28

Für unsere Atlantiküberquerung von ca. 2100 sm, d.h. ca. 4000 km müssen wir uns gut Verproviantieren. Wir rechnen mit einer Fahrt von 3 – 4 Wochen.
Hanspeters Bruder bringt uns dazu noch feine Suppen und Bouillon der Firma Saguna aus der Schweiz mit. siehe www.saguna.ch
Ganz herzlichen Dank der Firma Saguna. Wir werden bei schauckelnden Schiffsbewegungen froh sein, eine ihrer schmackhaften Suppen einfach zubereiten und geniessen zu können.
Feb 20
Uhh, es ist noch kalt und dunkel. Um 6.30 Uhr stehen wir auf und machen uns auf den Weg nach Ziguinchor.
Alles klappt bestens und wir begrüssen Peter um 9.00 Uhr im kleinen Flughafen von Ziguinchor. Die Senegal Air landet hier alle Tage und bringt etwa 19 Passagiere mit einem kleinen Flugzeug in die Casamance.
Nach einem Grosseinkauf auf dem Markt und einem feinen Mittagessen machen wir uns mit dem Buschtaxi auf den Rückweg.
Peter staunt:“Nicht viel hat sich in den 25 Jahren verändert, das ist ja wirklich noch Afrika pur!“
Wir bleiben einen Tag in Elikine vor Ankern und schlendern durch das Dörfchen. Natürlich gibt es ganz viel zu berichten und zu erzählen.
Feb 19
Es ist wie nach Hause kommen. Herzlichen werden wir von unseren Freunden in Diogue willkommen geheissen.
Wir verbringen die Zeit mit Besuchen im dorf, Wäsche waschen, Schiff auf Vordermann bringen, und vielen kleinen Arbeiten (welche schon lange fällig sind) erledigen.
Auch hier fällt der Abschied nicht schwer, wir kommen wieder. Dies wird unser letzter Ankerplatz vor der Überquerung sein.
Filipe und Laura mit Ilu kommen zu Besuch. Die drei segeln in einer kleinen Yacht nach Salvador. Sie geniessen den letzten Abend bei uns an Bord. Filipe kommt aus Salvador und wir freuen uns schon, sie da wieder anzutreffen.
Feb 06
Drei Wochen verbringen wir in dem ursprünglichen, traditionellen Niomoun. Superbe! Man fühlt sich 100 Jahre zurückversetzt und glaubt durch ein Freilichtmuseum zu spazieren. Vier kleine Dörfer bilden die Gemeinde Niomoun. Fast alle Häuser sind aus Lehm gebaut und mit einem Strohdach gedeckt. Einige sind aus Palmfächer konstruiert und einige wenige aus Backstein.
Die Dorfbewohner hier sind Animisten (siehe de.wikipedia.org/wiki/Animismus ) und teils Christen zugleich und leben nach den alten Traditionen. Sie glauben an ihre Fetische und leben im Rhythmus ihrer Religion und Kultur.
Die Dorfgemeinschaft ist sehr stark. Miteinander wird gebaut, füreinander gefischt und vor allem gemeinsam gefeiert. Die Menschen sind offen und herzlich und von überall wird man mit: „Kassumai“ – „bonjour ça va?“ „Soyez bien venu“, begrüsst.
Wir danken unseren guten Freunden Peter und Rosy. Diese haben die Casamance vor 25 Jahren mit ihrem Segelschiff „Swiss Familiy“ besucht und so viel Positives darüber berichtet, so dass wir dieses Reisegebiet selbst erleben wollten. Peter hat uns ein Foto von dieser Zeit zugesandt und nun sind wir hier in Niomoun auf der Suche nach seinem damaligen Freund Adrien. (Ihr ständiger Begleiter war der Junge links von jenem mit dem grünen T-Shirt)
Es dauert nicht lange und wir haben ihn gefunden. Gross ist die Freude und unglaublich wie gut sich Adrien an die „Swiss Familiy“ erinnert. Zu Hause in der kalten Schweiz fasst Peter den Entschluss uns in der Casamance zu besuchen. Gross ist seine Neugier, was sich in den 25 Jahren alles verändert hat. Seine Ferienerlebnisse werden in einem späteren Bericht hier zu lesen sein. Den ganzen Beitrag lesen »