Filipe will mit seiner Ketch Mistralis den Rio Paraguaçu hoch bis nach Santiago do Iguape fahren und lädt uns zu einem Tagesausflug ein. Seekarten gibt es keine und wir fahren gemächlich den Fluss hoch, immer das Echolot im Auge.

Als erstes kommen wir am kleinen Dorf São Francisco do Conde vorbei. Ein altes Kloster, gebaut im barocken Stil, trohnt imposant am Flussufer. Nach weiteren 2 sm erreichen wir das Dorf Santiago do Iguape. Auch hier wurde eine prächtige Kirche am Flussufer erbaut.

Im idyllischen Dorf findet man die typischen Häuser der Bahia mit Dorfplatz, kleinen Läden, einem Restaurant wo wir fein gegessen haben, einer Schule und Busverbindungen zu anderen grösseren Orten. Es ist ruhig hier, wenig Autos, die Leute sind freundlich, an vielen Orten legen die Fischersfrauen kleine Fische zum Trocknen auf den flachen Körben an die Sonne.

Der Ankerplatz ist gut, man könnte hier ebenfalls lange Zeit verweilen!

Auf der Rückfahrt kommt Wind auf und wir rauschen mit Wind und Strömung den Fluss hinunter.
Am nächsten Tag heisst es leider Abschied nehmen von Karen und Filipe. Die beiden müssen weiter in Richtung Recife segeln. Sie werden mit Chartergästen an der Regatta Recife – Ilha de Fernando de Noronha teilnehmen.
In den wenigen gemeinsamen Tagen haben wir die beiden ins Herz geschlossen. Wir haben viel gemeinsam unternommen und viele Stunden bei feinem Essen und Caipirinha mit angeregten Gesprächen verbracht.

Zuckerrohrfabrik