Apr 26

02.04.2016
An Adrians Geburtstag gehen wir Anker auf um nach Chichime zu segeln. Von weitem sehen wir dort viele Schiffe vor Anker liegen und haben keine Lust im Gewühl einen Ankerplatz zu suchen. Wir schlängeln uns mit der Whisper zwischen Sand- und Korallenbänken durch und erreichen unser neu gewähltes Ziel Yansaladup. Wir sind die zweite Yacht vor Ort.

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Apr 24

26.03.2016
Wir ankern vor der Insel Acuadup. Hier wollen wir die paar Tage verbringen bis Valeria und Adrian zu Besuch kommen.
Schon der erste Inselbesuch begeistert uns und wir verlieben uns in diese kleine Insel.
Hier stehen die Häuser nicht so gedrängt beieinander.


Die Bewohner sind freundlich und begrüssen uns herzlich. Viele und vor allem die Frauen, sprechen kein Spanisch.
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Apr 22

Montag, 14.3.2016
Um 8.00 Uhr gehen wir in Snug Harbur Anker auf und motorsegeln in Richtung Nargana. Hanspeter kontrolliert immer wieder die Stopfbuchse. Wasser kommt keines mehr durch und das ist auch nicht gerade gut. Die Welle wird etwas heiss, doch wie heiss darf sie werden? Wir sind etwas verunsichert. Unsere Freunde mit der SY KJALOHA bleiben in der Nähe, falls ein grösseres Problem auftaucht.

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Apr 08

Montag, 7.3.2016
Jetzt sind wir doch erst gerade im Paradies angekommen und schon ruft die Arbeit. Wir entdecken, dass unsere Bilge voll Wasser ist und Hanspeter kontrolliert den Motorenraum und stellt fest, dass die Stopfbuchse bei der Welle nicht nur tröpfelt, sondern, dass ein grösseres Rinnsal durchfliesst. Das muss behoben werden. Drei Tage nimmt dies Hanspeters Aufmerksamkeit in Anspruch und dann ist das Problem provisorisch gelöst.
Wir organisieren, dass Adrian uns eine neue Stopfbuchse mitbringt und werden das Schiff im Juni in der Panamarina an Land stellen, damit wir die Reparatur machen können.

Immer wieder kommt Arkin in seinem Einbaum angerudert und verkauft uns Mangos, Brötchen vom Dorf und zeigt uns auch die Molas (traditionelle handgenähte Bilder mit mehreren Stoffschichten) seiner Frau. Schon lange freue ich mich darauf die Molas zu bewundern, möchte aber nicht gleich die erst Beste kaufen und vor allem möchte ich sie von der Erschafferin selbst kaufen. Für eine Mola benötigen die Frauen 2 – 3 Monate. Im Dorf sehen wir dann auch die Kuna Frauen, in die Näharbeiten vertieft, vor den Hütten sitzen.
Wir schwimmen zur kleinen Palminsel Mamarage und spazieren am Sandstrand rundherum. Eine kleine Robinson Insel, wunderschön, wenn man über den angespülten Plastikmüll hinweg sieht.

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Apr 06

2016-03-01
Zum zweiten Mal hängen wir an der Kette 😉 Dieses Mal können wir uns im Gegensatz zum Erlebnis von Senegal innerhalb von einer Stunde befreien.
Als wir den Anker hochziehen merken wir, dass irgendetwas Schweres uns festhält. Eine lange 10 mm Kette kommt zum Vorschein. Hanspeter versucht sie zu lösen, doch ist diese x-mal um unsere Kette gewickelt. Nach vielen Bemühungen gelingt es Hanspeter die Kette an vier verschiedenen Orten mit dem Wantenschneider zu knacken. Endlich sind wir frei.
Kein Wind und wir motoren durch die grosse Bucht von Cartagena und nehmen die südl. Ausfahrt, welche auch für die Grossschifffahrt ist. Ausserhalb können wir die Segel setzten und mit schönem Rückenwind geht es gemütlich südwärts in Richtung der grossen und geschützten Lagune Cholon.
Die Einfahrt ist trickig, die Karten schlecht, wir manövrieren zwischen den Riffen durch und schaffen es durch die enge, seichte Durchfahrt. Der Ankerplatz ist schnell gefunden und wir geniessen die Ruhe mit den wunderschönen Geräuschen der Natur.
Trotzdem zieht es uns weiter. Am Morgen geht es früh Anker auf und wir kommen unserem Ziel wieder ein Stück näher. Die 30 sm entfernten San Bernando Inseln erreichen wir am Nachmittag und freuen uns, dass die SY KJALOHA unser Schwesterschiff mit Catherine und Jürg dort vor Anker ist.

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Feb 29

10 Tage sind wir jetzt schon hier in Cartagena und wie immer rast die Zeit. Wir haben die Stadt mit unseren Fahrrädern unsicher gemacht und auf der Suche nach verschiedenen Materialien sind wir auch in die Aussenquartiere gelangt und haben das „richtige“ Leben erlebt.
Cartagena hat eine UNESCO Weltkulturerbe geschützte Altstadt.  Die Kolonialhäuser sind wunderschön restauriert und hergerichtet. Eine tolle Altstadt ist entstanden, jedoch nur noch für die oberste Schicht erschwinglich. Sei das um dort zu wohnen oder ein Ladenlokal zu mieten. Bei unserer Stadtbesichtigung werde ich immer wieder an Salvador in Brasilien oder Havanna in Kuba erinnert.

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Feb 26

Wir entschliessen uns Cartagena mit dem Schiff anzulaufen und nicht, wie geplant, per Land zu besuchen.
Der Wind in Puerto Velero bläst fast dauernd mit 30 – 35 kn und die Wellen bauen sich im Norden bei noch mehr Wind ziemlich auf. Geduld ist angesagt!
Vorerst nutzen wir die Gelegenheit die Landzunge von Puerto Velero zu erkunden. Diese wird durch die Strömung und weiteren Gegebenheiten immer mehr aufgeschüttet. Man muss bei der Einfahrt beachten, dass man (etwa 1 sm weiter südl. als in den Karten eingezeichnet) die Brecher grossräumig umfährt.

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Feb 13

Alle Vorbereitungen sind erledigt und wir gehen am Abend des  28. Januar mit unserer Whisper vor der Marina Santa Marta vor Anker. Es wird eine unruhige Nacht. Hier im Hafenbecken drehen sich die Wellen ganz eigen und bewirken, dass das Schiff ziemlich ins Rollen kommt. Die Nacht ist eh kurz um 3.30 Uhr läutet der Wecker. Verschlafen geniessen wir noch einen Kaffee, treffen die letzen Vorbereitungen und gehen um 4.30 Uhr Anker auf.
Ohne Wind motoren wir zur Bucht hinaus. Sobald wie möglich werden die Segel gesetzt, was dem Schiff etwas mehr Stabilität gibt.
Unser Ziel ist das 60 sm entfernte Puerto Velero. Mit der Sonne kommt auch die Brise.
Eine grosse Delfinschule begleitet uns während längerer Zeit. Wie toll ist es den eleganten Tieren bei ihren Sprüngen und spielen zu zuschauen.

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Jan 26

Wir sind von unserer fünfwöchigen Landreise durch Kolumbien zurück. Unser Ziel war, den Touristenorten wenn möglich aus dem Weg zu gehen und kleine unbekannte Orte mit ihren Trouvailles aufzusuchen. Wunderschöne Natur haben wir entdeckt und viele offene und gastfreundliche Menschen angetroffen.
Kolumbien gehört zu den tollsten Reiseländer, die wir kennen.
Eigentlich ist daraus fast eine kleine Weltreise geworden. Wir haben unter anderem die Orte Berlin, Trinidad, Guadalupe, Cordoba und Palestina besucht, im weissen Florida übernachtet und sind durch Madrid, Armenia und Buenos Aires gefahren, in der Nähe von Casablanca, Cartago, Venecia und Montenegro gewesen.
Ich freue mich in der nächsten Zeit ausführliche Berichte auf den Blog hochzuladen.
Im Moment sind wir seit drei Tagen zurück auf der Whisper und wollen am Freitag das nächste Wetterfenster packen um nach Puerto Velero (nähe Barranquilla) zu segeln. Da gilt es nach so langer Standzeit wieder einiges zu erledigen, prüfen und vorzubereiten.
Somit kommt nun erst ein kurzer Bericht vom Start unserer Reise. Die anschliessenden Berichte werden jeweils mit dem rückwirkenden Datum gepostet. Falls ihr keinen Bericht verpassen wollt, könnt ihr auf dem Blog den Newsletter (oben rechts) abonnieren.

19.12.2015 Mompox Teil I

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Jan 22

Von Santa Sofia braucht das Schnellboot wiederum eine Stunde und wir können im hübschen Ort Puerto Narino aussteigen.

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