Jun 14

Am 28.04. geht es in Acuadup Anker auf und wir fahren die 11 sm zu den Eastern Lemmon Cays. Es hat keinen Wind und auch keine Welle. Für die zwei Kleinen ist dies gut, da können sie sich schon mal an das Fahren ohne Segel auf unserer Whisper gewöhnen.
Wunderschöne Palmeninseln erwarten uns und die beiden Mädchen geniessen das „Sändele“ an den weissen Badestränden und natürlich auch das „Plandschen“ im glasklaren, warmen Wasser.


Wir geniessen auf der Insel Grande Perro ein feines Fischessen und Lorina kann ihr erstes Kokosnusswasser trinken, was ihr auch sichtlich gut schmeckt.


Das Wetter ist toll und wir erleben das Schauspiel von einmaligen Sonnenuntergängen.

Die Kunas kommen mit ihren Ulus vorbei und preisen ihre schön gefertigten Molas an.

Nach vier Tagen geht es weiter zu den Holandes Cays. Ein beliebter Ankerplatz, der in der Saison überfüllt ist. Jetzt in der Nachsaison hat es wenige Schiffe und wir erkunden die verschiedenen Inseln.

Es gefällt uns gut hier doch am dritten Tag überfallen uns die No-see-ums oder Citras. Winzig kleine Mücken dringen in unser Schiff und obwohl Livia und ich hunderte von diesen „Mistfiechern“ eliminiert haben, sind wir am andern Tag verstochen. So klein diese Tiere auch sind, der Stich beisst eine Woche lang und kann Entzündungen hinterlassen. Zum Glück sind Selina und Lorina fast verschont geblieben.
Da wollen wir ganz schnell weg und fahren zu den Cocos Banderas wo es, laut Auskunft anderer Segler, keine Citras hat.

Der Anker fällt zwischen den vier Inseln von den Cocos Bandero Cays.
Dann geht es ab ins türkis Wasser.

Eine Insel (im Hintergrund des untenstehenden Fotos) ist bewohnt von einer Kunafamilie. Die Familien kommen von einem grösseren Dorf, der Insel Tigres. Abwechslungsweise leben die verwandten Familien meist für zwei Monate auf der Insel.

Als wir alle mit dem Dingi auf eine Insel zum Baden wollen, haben wir das unwahrscheinliche Glück, dass fünf Delfine auf uns zu schwimmen und wir diese während längerer Zeit ganz nah beobachten können. Immer wieder tauchen sie unter unserem Dingi durch, kommen wieder an die Oberfläche, lachen uns zu, schwimmen davon und kommen wieder zurück. Wir sind alle so begeistert, dass wir diese eleganten Tiere so nah beobachten können.

Frischen Fisch können wir von den Fischern kaufen. Hier ein grosser Baracuda.


Auch Arbeit muss sein. Auf einer unbewohnten Insel verbrennen wir unseren Abfall, so wie die Kunas.

Danach wird ausgeruht 😉

Viel gibt es für die zwei neugierigen Mädchen zu entdecken. Sie geniessen das Inselleben. Mathias hat ihnen einen „Private Pool“ gebaut.

Zwischendurch wechseln sich die Erwachsenen ab um Schnorcheln zu gehen.

Ab und zu regnet es auch mal, was nicht so schlimm ist, da kann endlich das Schiff wiedermal geputzt werden.

Und der Putzmannschaft macht es richtig Spass.

Die Zeit vergeht wie im Flüge und unser frisches Gemüse und Früchte gehen aus. In der Nebensaison kommen fast keine Gemüsehändler mit ihren Booten vorbei. Nach 12 paradiesischen Tagen in den Cocos entschliessen wir uns nach Nargana zu segeln um Frischwaren zu kaufen.
Franz unser österreichischer Freund stösst in Nargana zu uns. Gemeinsam machen wir uns auf um Gemüse einzukaufen.

Am nächsten Morgen vor dem Lossegeln kommt Franz zu uns. Er war noch kurz im Dorf und die Einheimischen warnten ihn vor einem starken Sturm, welcher von Süden, also vom Lande herkommen soll. Manchmal können sich solche Sturmwalzen aufbauen. Wir entschliessen uns alle dieses Unwetter lieber hier in der sicheren Bucht abzuwarten und nicht draussen bei Green Island, wo man zwischen den Riffen liegt und von Süd her keinen Schutz hat. Später gehen Hanspeter und ich dann noch ins Dorf und erkunden uns beim Militär über das Wetter. Dieser telefoniert an seine Basis und gibt Entwarnung.
Anderntags geht es dann bei schönem Wetter zu der nahe gelegen Insel Green Island. Einer meiner Lieblingsankerplätze, mit tollen Riffen zum Schnorcheln.

Selina macht hier ihre ersten Unterwasserversuche mit ihrer Brille und ist sehr stolz.

Lorina beobachtet den Seestern lieber von oben.

24.05.2016
Alles Schöne geht vorbei. Wir müssen nach Acuadup zurück von wo unsere lieben Gäste wieder zurück nach Panama City fahren und den Flieger in die Schweiz besteigen.
Wir sind glücklich mit unseren Kindern und Enkeln diese wunderschöne Zeit erleben zu dürfen.


Mai 29

26.04.216
Während einer Woche liegen wir wieder vor der Insel Acuadup vor Anker. Die Einheimischen kennen uns mittlerweile und die Kinder grüssen uns schon mit unseren Namen.
Vorbeifahrende Ulus bieten uns Fisch und Früchte an, wir fühlen uns sehr wohl hier.

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Apr 26

02.04.2016
An Adrians Geburtstag gehen wir Anker auf um nach Chichime zu segeln. Von weitem sehen wir dort viele Schiffe vor Anker liegen und haben keine Lust im Gewühl einen Ankerplatz zu suchen. Wir schlängeln uns mit der Whisper zwischen Sand- und Korallenbänken durch und erreichen unser neu gewähltes Ziel Yansaladup. Wir sind die zweite Yacht vor Ort.

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Apr 24

26.03.2016
Wir ankern vor der Insel Acuadup. Hier wollen wir die paar Tage verbringen bis Valeria und Adrian zu Besuch kommen.
Schon der erste Inselbesuch begeistert uns und wir verlieben uns in diese kleine Insel.
Hier stehen die Häuser nicht so gedrängt beieinander.


Die Bewohner sind freundlich und begrüssen uns herzlich. Viele und vor allem die Frauen, sprechen kein Spanisch.
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Apr 22

Montag, 14.3.2016
Um 8.00 Uhr gehen wir in Snug Harbur Anker auf und motorsegeln in Richtung Nargana. Hanspeter kontrolliert immer wieder die Stopfbuchse. Wasser kommt keines mehr durch und das ist auch nicht gerade gut. Die Welle wird etwas heiss, doch wie heiss darf sie werden? Wir sind etwas verunsichert. Unsere Freunde mit der SY KJALOHA bleiben in der Nähe, falls ein grösseres Problem auftaucht.

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Apr 08

Montag, 7.3.2016
Jetzt sind wir doch erst gerade im Paradies angekommen und schon ruft die Arbeit. Wir entdecken, dass unsere Bilge voll Wasser ist und Hanspeter kontrolliert den Motorenraum und stellt fest, dass die Stopfbuchse bei der Welle nicht nur tröpfelt, sondern, dass ein grösseres Rinnsal durchfliesst. Das muss behoben werden. Drei Tage nimmt dies Hanspeters Aufmerksamkeit in Anspruch und dann ist das Problem provisorisch gelöst.
Wir organisieren, dass Adrian uns eine neue Stopfbuchse mitbringt und werden das Schiff im Juni in der Panamarina an Land stellen, damit wir die Reparatur machen können.

Immer wieder kommt Arkin in seinem Einbaum angerudert und verkauft uns Mangos, Brötchen vom Dorf und zeigt uns auch die Molas (traditionelle handgenähte Bilder mit mehreren Stoffschichten) seiner Frau. Schon lange freue ich mich darauf die Molas zu bewundern, möchte aber nicht gleich die erst Beste kaufen und vor allem möchte ich sie von der Erschafferin selbst kaufen. Für eine Mola benötigen die Frauen 2 – 3 Monate. Im Dorf sehen wir dann auch die Kuna Frauen, in die Näharbeiten vertieft, vor den Hütten sitzen.
Wir schwimmen zur kleinen Palminsel Mamarage und spazieren am Sandstrand rundherum. Eine kleine Robinson Insel, wunderschön, wenn man über den angespülten Plastikmüll hinweg sieht.

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Apr 06

2016-03-01
Zum zweiten Mal hängen wir an der Kette 😉 Dieses Mal können wir uns im Gegensatz zum Erlebnis von Senegal innerhalb von einer Stunde befreien.
Als wir den Anker hochziehen merken wir, dass irgendetwas Schweres uns festhält. Eine lange 10 mm Kette kommt zum Vorschein. Hanspeter versucht sie zu lösen, doch ist diese x-mal um unsere Kette gewickelt. Nach vielen Bemühungen gelingt es Hanspeter die Kette an vier verschiedenen Orten mit dem Wantenschneider zu knacken. Endlich sind wir frei.
Kein Wind und wir motoren durch die grosse Bucht von Cartagena und nehmen die südl. Ausfahrt, welche auch für die Grossschifffahrt ist. Ausserhalb können wir die Segel setzten und mit schönem Rückenwind geht es gemütlich südwärts in Richtung der grossen und geschützten Lagune Cholon.
Die Einfahrt ist trickig, die Karten schlecht, wir manövrieren zwischen den Riffen durch und schaffen es durch die enge, seichte Durchfahrt. Der Ankerplatz ist schnell gefunden und wir geniessen die Ruhe mit den wunderschönen Geräuschen der Natur.
Trotzdem zieht es uns weiter. Am Morgen geht es früh Anker auf und wir kommen unserem Ziel wieder ein Stück näher. Die 30 sm entfernten San Bernando Inseln erreichen wir am Nachmittag und freuen uns, dass die SY KJALOHA unser Schwesterschiff mit Catherine und Jürg dort vor Anker ist.

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Feb 29

10 Tage sind wir jetzt schon hier in Cartagena und wie immer rast die Zeit. Wir haben die Stadt mit unseren Fahrrädern unsicher gemacht und auf der Suche nach verschiedenen Materialien sind wir auch in die Aussenquartiere gelangt und haben das „richtige“ Leben erlebt.
Cartagena hat eine UNESCO Weltkulturerbe geschützte Altstadt.  Die Kolonialhäuser sind wunderschön restauriert und hergerichtet. Eine tolle Altstadt ist entstanden, jedoch nur noch für die oberste Schicht erschwinglich. Sei das um dort zu wohnen oder ein Ladenlokal zu mieten. Bei unserer Stadtbesichtigung werde ich immer wieder an Salvador in Brasilien oder Havanna in Kuba erinnert.

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Feb 26

Wir entschliessen uns Cartagena mit dem Schiff anzulaufen und nicht, wie geplant, per Land zu besuchen.
Der Wind in Puerto Velero bläst fast dauernd mit 30 – 35 kn und die Wellen bauen sich im Norden bei noch mehr Wind ziemlich auf. Geduld ist angesagt!
Vorerst nutzen wir die Gelegenheit die Landzunge von Puerto Velero zu erkunden. Diese wird durch die Strömung und weiteren Gegebenheiten immer mehr aufgeschüttet. Man muss bei der Einfahrt beachten, dass man (etwa 1 sm weiter südl. als in den Karten eingezeichnet) die Brecher grossräumig umfährt.

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Feb 13

Alle Vorbereitungen sind erledigt und wir gehen am Abend des  28. Januar mit unserer Whisper vor der Marina Santa Marta vor Anker. Es wird eine unruhige Nacht. Hier im Hafenbecken drehen sich die Wellen ganz eigen und bewirken, dass das Schiff ziemlich ins Rollen kommt. Die Nacht ist eh kurz um 3.30 Uhr läutet der Wecker. Verschlafen geniessen wir noch einen Kaffee, treffen die letzen Vorbereitungen und gehen um 4.30 Uhr Anker auf.
Ohne Wind motoren wir zur Bucht hinaus. Sobald wie möglich werden die Segel gesetzt, was dem Schiff etwas mehr Stabilität gibt.
Unser Ziel ist das 60 sm entfernte Puerto Velero. Mit der Sonne kommt auch die Brise.
Eine grosse Delfinschule begleitet uns während längerer Zeit. Wie toll ist es den eleganten Tieren bei ihren Sprüngen und spielen zu zuschauen.

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