Von Riposto aus ist es nicht mehr weit zum grössten aktiven Vulkan von Europa. Der Ätna ist ca. 3250 m über Meer. Wir organisieren ein Mietauto und sind schon bald unterwegs in Richtung Rifugio Sapienza. Eine kurvenreiche Strecke mit faszinierenden Natur- und Landschaftseindrücken erwartet uns. Nach ca. 1 Stunde erreichen wir die Talstation der Gondelbahn, welche uns dem Ätnagipfel näher bringt. Danach können wir auf einen Mercedes Unimog umsteigen und wir fahren auf einer Piste, welche durch graue Schneeschneisen führt in die Nähe des Gipfels auf ca. 3000 m Höhe.
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Ein bissig, kalter Wind empfängt uns. Wir schreiten durch eine bizarre Landschaft, etwa so stelle ich es mir auf dem Mond vor. In nächster Näher liegen die Krater der Vulkanausbrüche vom 2001, 2002, 2003 und 2004. Alle Jahre bildete sich in Reih und Glied ein neuer Krater. Imposant! Wir sind beeindruckt
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Am 19. Mai segeln wir morgens früh von Brindisi los. Wir freuen uns wieder aufs weitersegeln und nehmen Kurs auf Otranto. Nach 45 sm mit nördl. Winden 3 -5 Bf. kommen wir gut voran. Die Wellen sind vom Vortag noch hoch und ruppig, wir sind froh mit achterlichen Winden segeln zu können. Am Abend legen wir in Otranto, da es auch im Hafen mit 20 kn blässt, an der Mole an.
Otranto ist ein wunderhübsches Städtchen, gepflegt und auf eine sanfte Art renoviert. Das Castello hat einen speziellen Grundriss und ist geschickt an die Altstadt angegliedert.
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Wir lernen viele nette Schiffsnachbarn kennen und es gibt wie immer reichlich Gesprächsstoff zum Austauschen. (Anlegen an der Mole mit Mooring ohne Strom 19€) Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: Ciro Marina, Delfine, Gallipoli, Otranto, Riposta, Rocella Ionica, Schiff, Wellen, WindAm Sonntag 03.05.09 morgens um 8°° Uhr lösen wir die Leinen in Vieste und verabschieden uns innerlich von den vielen schönen Momenten, welche wir hier erleben durften. ![]()
Der Wetterbericht sagt Nordwest Wind mit 5 Beauforts voraus, d.h. Wind mit 16 - 21 kn/h oder 29 - 38 km /h. Das verspricht eine schnelle Fahrt mit achterlichen (von hinten) Winden. Alles kommt jedoch anders. Wir haben kurz einen ganz schwachen Westwind und darauf südlichen Wind direkt auf die Nase. Wir müssen die ganze Fahrt motoren, setzen jedoch das Grosssegel zur Stabilisation, denn wir haben hohe Wellen vom Norden und dann noch von der Seite dazu, was eine unruhige Fahrt ergibt. Lilian musse sich auch erst wieder Seebeine wachsen lassen und fühle sich ziemlich schlapp.
Riesige Freude haben wir, dass uns kurz nach Vieste ein Delphin mit seinen Sprüngen auf dem Meer begrüsst. Ein gutes Ohmen!
Nach 7 Stunden und 40 zurückgelegten Seemeilen erreichen wir die wunderhübsche Stadt Trani. Wir legen in der Comune Trani an (27 €/ Nacht). Der Hafen ist umringt mit historischen Häusern, Kirchen und Plätzen. Es gefällt uns so gut, dass wir beschliessen einen weiteren Tag in Trani zu verbringen um das Städtchen zu entdecken. Schnell sind die Fahrräder ausgepackt und los geht‘s.
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