Jan 26

Wir sind von unserer fünfwöchigen Landreise durch Kolumbien zurück. Unser Ziel war, den Touristenorten wenn möglich aus dem Weg zu gehen und kleine unbekannte Orte mit ihren Trouvailles aufzusuchen. Wunderschöne Natur haben wir entdeckt und viele offene und gastfreundliche Menschen angetroffen.
Kolumbien gehört zu den tollsten Reiseländer, die wir kennen.
Eigentlich ist daraus fast eine kleine Weltreise geworden. Wir haben unter anderem die Orte Berlin, Trinidad, Guadalupe, Cordoba und Palestina besucht, im weissen Florida übernachtet und sind durch Madrid, Armenia und Buenos Aires gefahren, in der Nähe von Casablanca, Cartago, Venecia und Montenegro gewesen.
Ich freue mich in der nächsten Zeit ausführliche Berichte auf den Blog hochzuladen.
Im Moment sind wir seit drei Tagen zurück auf der Whisper und wollen am Freitag das nächste Wetterfenster packen um nach Puerto Velero (nähe Barranquilla) zu segeln. Da gilt es nach so langer Standzeit wieder einiges zu erledigen, prüfen und vorzubereiten.
Somit kommt nun erst ein kurzer Bericht vom Start unserer Reise. Die anschliessenden Berichte werden jeweils mit dem rückwirkenden Datum gepostet. Falls ihr keinen Bericht verpassen wollt, könnt ihr auf dem Blog den Newsletter (oben rechts) abonnieren.

19.12.2015 Mompox Teil I

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Jan 04

Unser nächstes Ziel ist Santa Rosa. Vilma und Gilberto, welche wir in Mompox kennen gelernt haben, schwärmen von Santa Rosa, einem kleinen Ort mit Thermalbädern. Vielleicht treffen wir sie ja noch dort an?
Nach dem Mittag erreichen wir Santa Rosa und wollen gleich zu den Thermalbädern weiter. Es gibt zwei Möglichkeiten. Ein kleineres wird als einfacher mit natürlichen Badebecken beschrieben. Es gibt dort auch Cabanas zum mieten. Der Weg steigt steil an, unser „Truckli“ muss die 20 km Schotterstrasse das Tal hinauf kriechen. Auf 2000 m Höhe, beim Eingang angekommen erfahren wir, dass es keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr hat. Schade, da müssen wir erst nach Santa Rosa zurück um eine Posada zu suchen, was sich nicht gerade als einfach herausstellt. Die Kolumbianer scheinen diesen Ort auch zu lieben.
Morgens geht’s es los zu den Termales San Vicente. Den Weg kennen wir ja schon und wissen, dass die Fahrt über eine Stunde dauert. Noch hat es keinen Verkehr und wir gehören zu den ersten Gästen im Thermalbad.
Den ganzen Tag geniessen wir die verschieden warmen Bäder.
Das Naturpool, mitten im Dschungel, gefällt uns am Besten. Das erste Becken ist wirklich sehr heiss, ahh wie wohltuend. Ist man genügend aufgeheizt so hat es ein wasserdusche mit glasklarem, kaltem Bachwasser. Im Wechsel begeben wir uns hin und her. Zwischendurch setzten wir uns ins einfache Dampfbad, genannt „türkische Sauna“. Eine Wohltat auf 2000 m, Mitten in der grünen Natur, trotz tropischen Regenschauern kein bisschen frieren!



Gegen Abend fahren wir weiter zu der nahegelegenen Stadt Chinchina. Wir finden in der Nähe eine wunderschöne Kaffeefinca Las Carolas, welches zugleich ein Hotel ist. Uns gefällt es hier und wir geniessen die Ruhe, dass wir uns entschliessen zwei Nächte zu bleiben.


Jan 02

Der Abschied von Calarca fällt uns schwer. Es war so schön eingebettet in eine Grossfamilie zu sein. Alle verabschieden uns herzlich und wir versprechen Dersy, Jairo und Luciano, sie in Medellin zu besuchen.
Auf dem Weg nach Cordoba wollen wir ein Besuchercenter über Bambus besichtigen. Wir wussten nicht, dass es endemischen Bambus in Südamerika gibt und waren der Meinung, dass all die verschiedenen Bambusarten von Asien stammen.

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Dez 31

Am Morgen um 7.00 Uhr frühstücken wir in einer Paneteria und machen uns so bald als möglich auf die Weiterfahrt. Von Ibaqué nach Armenia führt die Strasse über einen 3250 m hohen Pass der den Ausläufer der Kordilleren quert. In engen Serpentinen schlängelt sich die Strasse den Pass hinauf. Grosse Kolonnen bilden sich jeweils bei den riesigen, schwer beladenen Lastwagen, welche sich auch gegenseitig überholen. Motorräder überholen einem links und rechts, auf Altmetalltransporten sitzen Männer obendrauf … unglaublich was und wie da alle auf dieser Passtrasse fahren. Für unser „Trückli“ war das echt eine Kraftprobe!

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Dez 29

Unser nächstes Ziel ist Guadalupe, ein koloniales Dorf mit ca. 1500 Einwohner und einem speziellen Naturphänomen in der Nähe. Ein Fluss fliesst über eine rote, glatte Felsplatte und darin sind runde Badebecken, natürliche Jacuzzi entstanden.
Hanspeter meistert mit dem kleinen Auto, die oftmals unbefestigte Bergstrasse zum Dorf Guadalupe, bestens. Wir hörten, dass wir vor dem Dorfeingang rechts abbiegen müssen, um zu den natürlichen Jacuzzi zu gelangen. Nachdem wir ein Bachbett überquert haben, kommen wir zu einem Lunchplatz am Bach.

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Dez 27

26.12.2015 Simacota
Am Morgen holen wir unser Mietauto ab und fahren, unserem Vorsatz treu, an allen touristischen Orten vorbei nach Simacota. Auf der Suche im Internet trafen wir auf das kleine koloniale Dorf Simacota. Es wird fast nichts darüber erwähnt, ausser dass es dort verschiedene Höhlen zu besichtigen gibt. Unsere Neugier ist geweckt.

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Dez 25

22.12.2015 Mompox
Wir stehen früh auf, spazieren zum Markt und geniessen ein traditionelles Frühstück. Arepas con huevo (ein frisches Ei wird in eine Teigtasche gefüllt und dann frittiert, mhhh – lecker), Jugo de Naranja naturale (frisch gepresster Orangensaft) und Kaffee. Wir nehmen eine „Motorishka“ und fahren zu unserer Unterkunft zurück. Um 10.00 Uhr holt uns das Portaporti ab und fährt uns in das 1 1/2 Stunden entfernte El Banco. Asphalt und Pistenstrassen wechseln sich ab. Wir fahren durch einfache Dörfer wo die Häuser noch aus Lehm und Holz gebaut sind.
Es ist trocken und heiss, der Autopiste entlang ist alles voll Sand!


El Banco, eine unglaubliche Stadt, keine Touristen verirren sich hierhin. Die Strassen sind voll, laut, geschäftig, ein Gewühl von Menschen, Motorrädern und Eselkarren. Wir fühlen uns in den wilden Westen zurück versetzt. Nachdem wir ein neueres, sauberes Hotel gefunden haben, fragen wir uns durch wo wir die Tickets für die Flussfahrt kaufen können. Am nächsten Morgen um 7.30 Uhr müssen wir an der Bootsstelle sein.


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Dez 21

21.12.
Wir besuchen das Museum Casa Cultural. Es gibt einige Ausgrabungsgegenstände zu betrachten und einige geschichtliche Exponate. Das Interessanteste ist jedoch das Haus selbst im Kolonialstil erbaut. Drei Innenhöfe, einige Säle, das alte Badezimmer mit Marmorwanne und WC mit Spülung sind zu besichtigen.


Am Abend treffen wir uns wieder mit Vilma und Geraldo und wollen das gerühmte El Fuerte San Anselmo besuchen.

Ein österreichischer Segler hat sich hier in Mompox niedergelassen, eine Ruine gekauft und ein Bijou daraus gezaubert. Sein Restaurant ist einmalig in dem Ambiente, selbstgezimmerte Möbel und Accessoires aus unglaublich schönen Hölzern zieren den Innenhof. Die Pizzas sind so lecker wie in der Toskana und wir geniessen wieder einmal ein feines Glas Vino Tinto dazu.
Zum Dessert gab es dann noch ein Stück Rüeblitorte nach Grossmuttersart und einen mundigen Kaffee. Vilma und Gilberto waren begeistert und fanden sie hätten in Kolumbien noch nie ein so tolles Restaurant gesehen.



Anschrift:
EL FUERTE SAN ANSELMO
Walter Maria Gürth
C.1,12-163, Albarrada Mompox
Fon +57 314 564 05 66 / +57 5 685 67 62
fuertemompox@gmail.com
El Fuerte San Ansemo
Bei Tripadvisor hat Walter 5 Sterne! Die hat er auch von uns bekommen 😉


Dez 19

Mompox hat 7 Katholische Kirchen!


Die Stadt wurde zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Die Kolonialhäuser haben einen Innenhof wo das Wohn- und Esszimmer angrenzt und offen ist. Immer an der frischen Luft zu Leben, ein Traum…

19.12.2015
Um 15.00 Uhr geht es auf unsere Bootstour. Ein kleines Holzboot fährt uns über den Rio Magdalena ans andere Ufer. Wir werden auf einen Eselskarren geladen und weiter geht es durch ein einfaches Dorf.


Erinnerungen an den Saloum River in Senegal tauchen auf. Hier im Rio Magdalena mit der Whisper vor Anker zu liegen, wäre ein Traum. Leider ist das nicht möglich.
Der Esel bringt uns zu einer riesigen Seen- und Sumpflandschaft, der Cienaga de Pijino del Carmen.
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Dez 18


Weihnachtsbäume in Santa Marta, Kolumbien 2015

Heute Nacht werden wir zu einer längeren Landreise aufbrechen. Als Erstes geht es mit einem Kleinbus nach Mompox, 6 h Fahrt.
Weiter wollen wir dann mit Schiff oder Bus den Rio Magdalena hoch bis nach Bogota reisen.
Wir freuen uns auf all die neuen Eindrücke und Erlebnisse!

Euch wünschen wir wunderschöne Weihnachten und alles Gute im Neuen Jahr.

Sonnige Grüsse
Hanspeter & Lilian
SY WHISPER

 

 


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