Mrz 18

Wir entschliessen uns noch eine Weile in Soufrière zu bleiben. Wir testen weitere Bojenplätze in der Hoffnung, dass sie weniger rollig sind – keine Chance, wahrscheinlich ist das Rollen im Preis inbegriffen. 2 Nächte an der Boje kosten 40 EC$, 7 Nächte 80 EC$ (27 CHF, 4 Franken pro Tag ist wirklich günstig!)
Fast alle Tage kommen wir in den Genuss eines wunderschönen Regenbogens. Noch nie haben wir so viele Regenbogen beobachtet wie hier in Soufrière.

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Mrz 10

Schon drei Wochen sind wir in St.Lucia. Je länger man bleibt um so lieber bekommt man die Insel und ihre Bewohner.
Diese Insel wird jeden Tag von einigen Kreuzfahrtschiffen überfallen. Die Touristen werden unter tags über die ganze Insel verteilt. Überall trifft man auf sie. Man lernt ihnen auszuweichen und trifft trotz allem auf viele nette Einheimische.
Drei Tage haben wir zur Verfügung unsere Whisper auf „Vordermann“ zu bringen, Grosseinkauf zu machen und ein Taxi zum Flughafen zu organisieren. Am Sonntagnachmittag begrüssen wir unsere Freunde Rosy, Peter und Fleur am Flughafen Hewanorra, im Süden von St.Lucia.
Nach einer halsbrecherischen Fahrt mit dem Taxibus durch die schöne Hügellandschaft, kommen wir in Soufrière an. Nach zwei Dingifahrten sitzen wir alle gemütlich im Cockpit und tauschen die neusten News aus.


Wir bleiben vier Tage in Soufrière und der Nachbarbucht Anse de Piton, wo wir tolles Schnorcheln und Strandlaufen geniessen. Das idyllische Dorf Soufrière mit seinen wunderschönen alten Holzhäusern beeindrucken uns sehr.
Bäckerei
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Feb 15

Wir haben unser Ziel erreicht und sind in St. Lucia angekommen.


In zwei Tagen bekommen wir Besuch von der Familie Schmid, unsere Schweizer Freunde. Aus diesem Grunde segelten wir in schnellem Tempo die Windward Island hoch. Im Vergleich zu den Charteryachten hier hatten wir jedoch jede Menge Zeit. Wir freuen uns jedoch sehr auf dem Rückweg die Grenadienen, die wunderschönen Trauminseln zwischen St. Vincent und Grenada ausführlicher kennen zu lernen. Den ganzen Beitrag lesen »


Jan 28

Grenada ist wirklich eine Trauminsel. Leider haben wir zu wenig Zeit gehabt um sie richtig zu entdecken. Doch werden wir zurückkehren, den wir haben sie in der kurzen Zeit sehr liebgewonnen.
Mit meinem Bruder und unseren Segelfreunden Renate und Dieter machen wir zu fünft eine Inseltour. Zuerst ging es die wilde Westküste hoch. Immer wieder geniessen wir die wunderschöne Aussicht auf die Küste, wo wir ja in einigen Tagen hoch segeln werden.
Wir besuchen die „Grenada Chocolate Company“. Ein liebenswerter Arbeiter zeigt uns die kleine Produktion. Wir dürfen auch die Schokolade testen und die schmeckt wirklich lecker.


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Jan 26

Es ist Winter und die Nächte sind merklich kühler. Rolf hat uns ein Käsefondue aus der Schweiz mitgebracht, was man hier in der Karibik nie bekommen würde.
Zu fünft geniessen wir es unsere Brotmocken im Käse zu rühren.
Mhhh, war das Lecker …



Jan 25

Jeden Samstag treffen sich ca. 10 Seglerinnen um mit einem Kleinbus in die Hügel von Grenada zu fahren. In einem Privathaus organisiert eine pensionierte Frau ein Schreib- und Leseprojekt für die einheimischen Schüler. Etwa 40 – 50 lachend und strahlende Kinder kommen um 10 Uhr morgens zusammen. Bänke und Stühle werden zurechtgerückt und der Unterricht kann beginnen.


Im Kreis wird als erstes die Nationalhymne gesungen und gebetet, danach werden die Kinder In 2 – 5-er Gruppen eingeteilt. Eine gute Stunde wird gelesen und geschrieben, je nach dem Wissensstand angepasst.


Danach spielt man im Grüppchen Regelspiele. Nochmals wird im Kreis vorgelesen, gesungen und das Abschlussgebet gesprochen.
Als Höhepunkt und Abschluss kriegt jedes Kind etwas Kleines zu Essen und zu trinken.

Ein tolles Projekt, ich hatte riesig Spass an einem Samstag mitzumachen.


Jan 23

Am 17.1.2014 hievte der Riesenkran die Whisper ins Wasser. Oh wie schön ist es wieder auf einem schwimmenden Schiff zu leben.
Ausruhen konnten wir uns noch nicht. In windseile mussten wir das Schiff für Besuch vorbereiten. Alles Arbeitsmaterial, Maschinen. Farben, Schleifpapier und tausend Sachen mehr, musste tief unten  verstaut werden.
Nachts fuhren wir mit dem Mietauto in den Flughafen um meinen Bruder Rolf abzuholen. Er möchte mit uns nach Grenada segeln, für ihn seine erste Hochseeerfahrung.
Der Wetterbericht setzte uns unter Druck. Für Dienstag wurde ein tolles Wetterfenster für die Nachtfahrt nach Grenada prognostiziert.
Fazit: Kein Sightseeing – sondern Segel, Schotten, Falle montieren und das Schiff Segelklar machen.
Dienstags waren wir dann soweit und konnten in Chaguaramas ausklarieren. Um 16.00 Uhr lösten wir die Leinen und motorten zum Boca de Monos der Ausfahrt im Nordwesten von Trinidad.


85 sm hatten wir zu segeln. Das Wetter war super 14 – 22 kn Wind aus Ost. Die Wellen nicht sehr angenehm, doch es ging. Für Rolf ein tolles Erlebnis, für uns ebenfalls. Nach 7 Monaten wieder zu segeln um einen neuen Ort zu entdecken.
Wir hatten keine Squalls, kein Regen, eine wunderschöne Sternennacht, was will man mehr? (Dass ich Seekrank werde, vergesse ich zum Glück nach  der Ankunft immer wieder!)
Sonnenaufgang

Grenada in Sicht

Morgens um 8.00 Uhr lassen wir den Anker in der Clarks Court, vis à vis der Whisper Cove Marina, fallen. Herzlich begrüsst werden wir von unseren Seglerfreunden Renate und Dieter, welche uns auch gleich in das Wichtigste von Grenada einführen.
Hanspeter wassert zum ersten Mal unser neues Dingi ein und testet es.

Abends gehen wir gemeinsam in ein wunderhübsches, kleines local Restaurant. Wo wir auf der Terrasse mit wunderbarer Aussicht ein delikates Essen geniessen.

Zur Vorspeise gibt’s Conch, eine 15 – 30 cm Riesenflügelschnecke. Danach wählten wir Blue Marlin oder Conchcurry. Alles vortrefflich!
Wir freuen uns darauf die wunderschöne Insel Grenada zu entdecken.


Dez 28

Wir werden das Neue Jahr noch auf dem Land verbringen. Unsere Überholungsarbeiten gehen langsam aber sicher dem Ende zu. Das Wetter hat uns ein schnelles vorwärtskommen vereitelt. Bei Regen oder Regenaussichten mussten wir das Streichen des Epoxids verschieben.
Kurz vor Weihnachten machten wir einen Ausflug zu einem Parang Contest in Paramin. Parang ist ein Musikstil der hier zu Weihnachten eine grosse Bedeutung hat.
Endlich sehen wir etwas von der wunderschönen Insel Trinidad.


Mit einem alten Toyota Offroader Jeep geht es steil und schwindelerregend eine schmale Strasse die Hügel hinauf. Es wird merklich kühler.

Wir geniessen „Shark and Bake“ ein traditionelles Trinidad Gericht. Die voluminösen Ladies braten Teigfladen und Haifischsteaks im brutzelnden Öl. Der Fisch wird ins aufgeschnittene heisse Brot geklemmt, dazu gibt es verschieden Sossen, die meisten sehr scharf.  Mmhh lecker!


Weihnachten verbrachten wir mit andern Seglern bei einem Potluck – jeder bringt etwas fürs gemeinsame Buffet mit – unter einem schönen, alten Mangobaum.

Nun wünschen wir euch allen gute Gesundheit und viel Freude im Neuen Jahr
Hanspeter & Lilian


Dez 07

Die ersten grossen Arbeiter an der Whisper sind geschafft. Das hat auch seine Weile gedauert. Lobster, dem wir den Auftrag gegeben haben den Schiffsrumpf neu zu spritzten und alle Vorarbeiten dazu zu machen, versprach uns in 2 – 3 Wochen fertig zu sein. Jetzt sind 6 Wochen um und wir mit den Nerven fertig!
Ja, Geduld hat es gebraucht, ich weiss wir sind nicht in Europa, aber eine solche Arbeit hätten wir hier auch nicht erwartet. Da haben die Arbeiter in Senegal motivierter und zuverlässiger angepackt.
Doch schlussendlich ist die Whisper neu gespritzt und spiegelt im neuen Glanz.


Leider wurden das Deck und die Plexiglasscheiben mit Primer verspritz und das gleich zwei Mal. Unglaublich!!! Die Arbeiter haben es nicht fertig gebracht das Schiff richtig abzudecken. Ich könnte ein ganzes Buch über die Arbeitsmoral, Motivation und deren Kenntnisse schreiben und einen Film davon drehen, der würde „die Schildbürger“ noch übertreffen. Dazu habe ich jedoch keine Lust, so wollen wir uns jetzt nur noch am neu glänzenden Rumpf freuen. Nervenkrieg und Frust wird vergessen und nur das Positive soll bleiben.
Dazu gehört wie gesagt der blendende Rumpf mit der roten Wasserlinie. Der neue Kühlschrank ist eingebaut und das Nebengestell angepasst, so dass das separate Aggregat und alle Pfannen inklusiv Abtropfbrett etc. reinpassen. Das war eine super Arbeit von Hanspeter dieses Gestell umzufunktionieren. Mit seiner Kreativität und den guten Ideen, hat er das hervorragend bewältigt. Die Nähmaschine war auch lange im Betrieb und Vieles ist repariert, verstärkt oder erneuert. Tausend kleine Sachen sind erledigt. Wir sind nun auch schon seit 8 Wochen jeden Tag am Arbeiten, ob Samstag oder Sonntag und das bei Temperaturen bis zu 40°.
Doch – fertig sind wir noch lange nicht, leider! Den Unterwasserbereich mussten wir bis auf das Fiberglas ganz herunter schleifen, da die beauftragte Arbeit, das Antifouling weg zu schleifen, leider nicht richtig ausgeführt wurde.

Wir müssen nun die Epoxidschichten neu aufbauen und werden dazu etwa 6 Schichten auftragen und danach noch 2 – 3 Mal mit Antifouling überstreichen.  Vorerst aber noch kleine Stellen speziell schleifen und spachteln.
Dann gilt es die Scheiben zu polieren, so dass wir einigermassen damit leben können. Richtig gut kann man das nicht machen, doch werden diese in 1 – 2 Jahren eh ersetzt, wenn wir das Deck neu streichen werden. Alle Beschläge müssen wieder befestigt werden. Die Solar, die Windfahne und der Schiffsname muss montiert werden.  Auch die Schoten, Windmesser und Positionslampe auf dem Mast, Falle und Segel wieder angebracht werden und das Deck von dem starken Schmutz, der hier durch die Luft fliegt, geschruppt werden. Die Liste ist noch lang und wir müssen uns damit abfinden Weihnachten hier an Land zu verbringen. (Oh, wie nah sind die tollen Inseln mit dem Türkis klaren Wasser und palmengesäumten Sandstränden. – Vorläufig erst in den Träumen! Die Realität muss verdient werden.)
An den Abenden geniessen wir (falls wir nicht zu Müde sind und nur noch in die Koje fallen) den Kontakt mit altbekannten und neuen Seglern. Bei Barbecues und feinen Essen auf der Whisper oder Yachten von Freunden werden Erfahrungen ausgetauscht und Pläne geschmiedet.

Doch wir sind guten Mutes und werden dann vielleicht an Weihnachten mit unserem neuen AB Dingi einen ersten Ausflug zu einem Badestrand unternehmen.

Euch allen wünschen wir eine schöne Adventszeit und schicken ein paar warme Sonnenstrahlen von Trinidad


Nov 04

Unsere Bootsnachbarn haben dieses Foto geschossen, uns gebracht und gesagt, das sei ein Beweis, damit unsere Freunde nicht glauben, wir machen immer nur Ferien!


Ja wir kommen langsam aber sicher vorwärts. Endlich konnten wir einen Staubsauger kaufen und die Schleifmaschine reparieren. Der Schleifteller ging defekt und Hanspeter musste mit viel Improvisationskunst einen „einheimischen“ Schleifteller umfunktionieren. Nun ist er fleissig am Unterwasser schleifen.

Ich halte mich an die kleineren Objekte wie Bugstrahlruder, Propeller und alles was mit der Maschine nicht zu schleifen ist.

Die Mitarbeiter von Lobster, unserem Maler haben schon 3 Schichten Epoxidprimer auf den Rumpf gerollt. Heute werden noch kleine Löcher und Dellen ausgefüllt und dann geschliffen. Danach kommen nochmals 2 – 3 Lagen Primer drauf, dieser will Lobster jedoch mit der Spritzpistole auftragen. Nach wiederholtem Schleifen werden noch 3-4 Schichten AWLgrip Farbe darauf gespritzt. – Wir sind gespannt und freuen uns auf die glänzend, strahlende Lady.

Im Moment ist es Mega heiss. Im Cockpit misst das Thermometer 40° am Schatten. Im Schiff dank Computerlüfter 35°. Am angenehmsten ist es am Schatten unter dem Schiff, da geht ein kleiner Luftzug. So bin ich jedes Mal froh, wenn es eine kleine Pause gibt und ich auf Fotojagt gehen kann. Wir bekamen nämlich Besuch!
Eine Schildkröte schwimmt lange direkt vor unserem Schiff beim Marinasteg hin und her.

Dieser Leguan kommt zu dritt zu unserer Palme angeschlichen. Doch die zwei anderen waren, als ich mit dem Fotoapparat ankam, schnell weg. Dieser hier hat sich für ein Fotoshooting in Pose gelegt.


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