Von Ceuta aus gelangen wir mit einem Bus in 10 min. an die nah gelegene Grenze. Diese passieren wir zu Fuss und tauchen sogleich in einer andern Welt ein. Umringt von vielen Marokkanern werden wir nach dem Wohin gefragt, Touristenführer würden gerne eine Tagestour verkaufen. Doch wir wollen alleine unterwegs sein. Einen Bus nach Tétouan finden wir nirgends (später finden wir heraus, dass dieser nicht direkt bis zur Grenze fahren kann, da sonst das Taxigeschäft beeinträchtigt würde.)
Der Küste entlang fahren wir mit dem Taxi zur 45 km entfernten Stadt Tétouan. Wir freuen uns auf die grosse Medina (Altstadt), welche 1997 ins UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurde.
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Am Dienstag segeln wir weiter ums Kap Bon nach Sidi Bou Said. Wir haben nordwestliche Winde 4-5 Bf. Sidi Bou Said hat die teuerste Marina von Tunesien (ca. 30 €), eine Reservation ist notwendig sonst kann es sein, dass man lange auf einen Platz warten muss.
Wir haben dieses Ziel gewählt, da man von hier aus schnell und einfach in die Hauptstadt Tunis gelangt, und auch das touristische Künstlerstädtchen Sidi Bou Said ist einen Besuch wert.
In Sidi Bou Said schlendern wir durch das malerische Altstädtchen, welches am Hügel angesiedelt ist und mit den weissen Häusern, den türkisblauen Fenster, Türen und Gittern wirklich schmuck herausgeputzt ist.
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Wir besuchen ein Museum welches das traditionelle Leben von früher bis heute darstellt. Ein ganzer Hof mit allen Räumen ist wirklich schön eingerichtet und man fühlt sich als Statist in einem Märchen von 1000 und einer Nacht.
Anderntags fahren wir mit dem Zug nach Tunis. Wir geniessen den Tag mit Bummeln in der Altstadt. Sobald wir von den touristen Souks abweichen gelangen wir in kleine Gässchen mit ihren vielfältigen Läden und Ständen wo wir uns mit feinen Gewürzen eindecken.
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Wir bekommen einen Eindruck des tunesischen Alltages. Das Ambiente ist orientalisch und einfach, die Leute sind alle sehr freundlich und hilfsbereit und gar nicht aufdringlich, so wie man oft hört.





